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Interreg-Projekt „Machining 4.0“

Verschiedene Maßnahmen werden im Rahmen des Projektes innerhalb der kommenden drei Jahre entwickelt und durchgeführt, um KMU der Spanenden Industrie bei der Digitalen Transformation zu unterstützen. Damit soll verhindert werden, dass Produktionen aus Hochlohnländern ins günstigere Ausland abwandern.

Wissens- und Know-How-Transfer ist eine der Maßnahmen. Zu diesem Zweck ist im Projekt ein internationales Onlineportal geplant, das das Know-How der Spanenden Industrie zum Thema Digitalisierung gebündelt in Englisch zur Verfügung stellt. Die Homepage für das Portal ist bereits online: www.machining4.eu. Mit einer intelligenten Suche können sich Interessierte künftig dort umfassend über den aktuellen Stand der Technik, vorhandene Technologien, Best Practices und mögliche Technologiepartner informieren.

Außerdem entstehen an sieben Standorten Demonstratoren, die die unterschiedlichsten Aspekte der Digitalisierung veranschaulichen, von Assistenzrobotern über digitale Arbeitsvorbereitung hin zu ganzen Lernfabriken. Sie bilden zusammen ein Feldlabornetzwerk. Eine der Lernfabriken wird am Institut für mechatronische Systeme (IMS) an der ZHAW entwickelt und dort bereits erfolgreich in der Ausbildung eingesetzt. Die Demonstratoren sollen KMU die Möglichkeit bieten, Konzepte und Anwendungen der Digitalisierung zu studieren, ihre eigenen Ideen einzubringen und Funktionalitäten im Labormaßstab testen zu können.

Als weitere Maßnahmen werden Coachingstunden angeboten sowie finanzielle Anreize gesetzt: KMU können sich in naher Zukunft direkt auf der Homepage machining4.0.eu um sogenannte „Vouchers“ bewerben. Fünfzig ausgewählte Projekte erhalten mit dem Voucher eine Finanzierung der ersten 12.000 Euro in Arbeitsstunden.

Kathrin Hopkins
Geschäftsstellenleitung

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